Aktuelles
Chronik:
Mai/Juni 2008
Ein ganz außergewöhnliches Theaterprojekt war geplant:
sudanesische Studentinnen wollten an interessierten Schulen in
Österreich und Deutschland jenes didaktische Theater mit Musik und Tanz
aufführen, mit dem sie in sudanesischen Dörfern die Bevölkerung für die
Probleme der Genitalverstümmelung sensibilisieren um dann darüber
diskutieren zu können.
Die Gruppe hätte an den Aufführungsorten bei privaten Familien gewohnt. Die
interessierten Schulen, die durch engagierte Projekte für "Stoppt fgm im
Sudan" Einkünfte erwirtschaften wollten, hatten sich schon auf die
persönliche Begegnung gefreut.
Dieses Vorhaben musste abgesagt werden, weil es sich finanziell nicht
ausgegangen wäre: außer der Finanzierung der Kosten wäre nichts für das
Sudanprojekt übrig geblieben was für den Verein Ekando Kumer aber am
Anfang dieser Idee stand . |
11. Dez. 2007 19:30 Uhr, anlässlich des Menschenrechtstages am 10.Dezember
Info-Veranstaltung mit Corinna Milborn
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte will der Verein Ekando Kumer auf die Projekte „Stoppt Genitalverstümmelung und Schulbildung für Mädchen im Sudan“ aufmerksam machen, und die globalen Verflechtungen zwischen Norden und Süden aufzeigen.
Festung Europa – zwischen Hoffnung und Albtraum!
Flucht – als einziger Ausweg aus global produzierter Armut in Afrika ?
mit Corinna Milborn
Veranstalter: Verein Ekando Kumer und Afro-Asiatisches Institut
Koop.: Frauenbüro der Stadt Salzburg, Friedensbüro, Robert-Jungk-Bibliothek
Programm:
1.Lesung:
♦ Corinna Milborn
“Gestürmte Festung Europa” (2006)
Einwanderung zwischen Stacheldraht und Ghetto. Das Schwarzbuch.
♦ “Schmerzenskinder” (2005, gemeinsam mit Waris Dirie)
Genitalverstümmelung in Europa – Migrantinnen in der Falle ihrer Herkunftskultur?
2. Statements:
♦ Dr. Elisabeth Moser / AAI und ai – Menschenrechts- und Flüchtlingsfragen
♦ Mag. Gudrun Hagen / Ekando Kumer e.g.V. – Afrikanische Lebensverhältnisse und kulturelle Zusammenhänge.
3. Publikumsdiskussion
♦ Tiefe Einblicke hinter die Fassade der Flüchtlingsproblematik. Wer profitiert?
♦ MigrantInnen zwischen Integration und Herkunftskultur.
♦ Globale und interne Ursachen, die das Überleben in Afrika gefährden.
♦ Ist Afrika noch zu retten?
♦ Effiziente Ansätze – zum Beispiel die Projekte von Ekando Kumer:
Förderung von Schulbildung,
Aufklärung über Schädliche Traditionen,
Empowerment für Frauen / Beenden der Genitalverstümmelung.
6. Feb. 2007 19:00 Uhr, NAWI-UNI, HS 436/III, Hellbrunnerstr. 34, Salzburg
Null Toleranz für Genitalverstümmelung
Vortrag: Schädliche Traditionen -
Genitalverstümmelung und Früh-Ehe im Sudan
Noch immer werden 90% der Mädchen im Sudan genitalverstümmelt.
Mag. Dr. Ishraga Mustafa Hamid, Wien/Sudan stellt ihre Studie über Genitalverstümmelung und Frühehe vor, erstellt 2006 im Mittelsudan.
Anschließend: ExpertInnen- und Publikumsdiskussion
Schädliche Traditionen und ihre Chance auf Veränderung. Politische, gesellschaftliche und religiöse Rahmenbedingungen zur Durchsetzung der Milleniumsziele und Menschenrechte.
Dr. Elisabeth Moser, Diskussionsleitung (Afro-Asiatisches Institut), Mag. Dr. Ishraga Mustafa Hamid, Wien/ Sudan, Mag. Gudrun Hagen, Verein Ekando Kumer, Projektleiterin “Stoppt Beschneidung der Mädchen im Sudan“, Dr. Mohammed Ali (Sudan, Gynäkolog) Sulafa Ibrahim (Sudan, Medical Assistent, beide: Projekt „Stoppt fgm“)
Film: The Angel returns (holländisch, englische Untertitel)
Isnino Ahmed Musse setzt sich in Somalia für die Abschaffung von FGM (Genitalverstümmelung) ein. Das Filmteam begleitet sie bei ihrer Arbeit und zeigt eine kraftvolle Frau, die sich energisch gegen die Beschneidung von Mädchen einsetzt. Nicht immer mit Erfolg. Diese holländisch-somalische, lebendige und farbenfrohe Dokumentation zeigt nicht nur das Engagement der Frauen vor Ort, sondern nebenbei auch ein aktuelles Bild der Frauen in Somalia.
Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit Afro-Asiatischem Institut,
STRV Geografie NAWI, Robert-Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen, u.a.
Eintritt frei, Spenden erbeten! |
|
Benefizveranstaltung am 1. Februar, 2006 im Hypo Center Tirol, Innsbruck-Wilten
Szenische Lesung zum Theme weibliche Genitalverstümmelung aus der Autobiographie von
Fadumo Korn: "Geboren im Grossen Regen" (Rowohlt Verlag 2004) mit Expertinnen- und Publikumsdiskussion
(Fadumo Korn, Gudrun Hagen, Helga Moncayo, Felista Fuchs)
im Leokino vom 03. - 06. Februar 2006
"The day I will never forget" Kim Konginotto, Großbritannien 2002
27. Juni 2008 - in Kooperation mit Amnesty inernational in der Westtorhalle Kemmelpark in Riedhausen bei Garmisch: "Moolaadé" Bann der Hoffnung von Ousmane Semene (Senegal) 2004 -
Einführung und Diskussion -
Start mit der Bausteinaktion für das Bildungszentrum im Sudan - ein Baustein à Euro 5,--
Dia-Vorträge, Powerpointpräsentationen und Filmpräsentationen mit Diskussion, Benefizveranstaltung:
18.10.2007 - "Female genital mutilation - FGM" im Rahmen Fortbildung an der Univ. Klinik
Innsbruck - Gynäkologie
10.12.2007 - "Frauenrechte - Menschenrechte". Gewalt an Frauen im europäischen und afrikanischen Raum mit Corinna Milbon, Autorin, Wien
05.04.2008 - Benefizveranstaltung im Rahmen des Interkulturellen Dialoges - Indien-Afrika
Vorstellung der Projekte in Indien und im Sudan, Musik- und Tanz-Präsentationen, Indisches Essen im Start in Innsbruck
20.05.2008 - "Der Sudan und die Stellung der Frau" - meine Reise dorthin
im Rahmen des Clubabends der Business und Professionel Women in Innsbruck
30.06.2008 - "FGM und Schulbildung im Sudan" Handelsschule und -akademie in Hall in Tirol
01.07.2008 - "FGM und Schulbildung im Sudan" Realgymnasium Sillgasse, Innsbruck
07.04.2008 - Tiroler Fachberufsschule für Elektrotechnik, Kommunikation und Elektronik, Innsbruck, Abschluss - Überreichung von Euro 550,-- für Bausteine
|
|